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Noach

Noach (Doppel-CD)

Spielzeit (gesamt): 118:21
Aufnahmeverfahren: DDD
Besetzung: Solostimmen, Chor, Orch

Interpret(en): Clemens C. Löschmann (Noach), Katharina von Bülow (Barbara), Loren Lang (Stein), Ina Schlingensiepen (Tatjana), Karsten Küsters (Rispe), Katherine Stone (Schulenberg), Eva Koch, Irina Wischnizkaja, Wolfgang von Borries und Johannes Hartog (Stimmen des Herrn), Sandra Lommerzheim (Cherubim), Seraphim (Mateng Pollkläsener (Seraphim), Tatjana Kluge, Martina Parkes und Heinrich Bröckerhoff (Drei Engel), Philharmonisches Staatsorchester Bremen, Chor des Bremer Theathers unter Leitung von Theo Wiedebusch, Musikalische Leitung: Graham Jackson

Komponist(en): Sidney Corbett, Libretto: Christoph Hein

28,95 EUR
incl. 19 % UST
exkl. Versandkosten

EAN: 4 018262 260878
Art.Nr.: kr10087

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Geschichte und Thematik des Stückes: Barbara, eine junge Frau, will, gemeinsam mit ihrem Freund Stein, ein altes, vermeintlich unbewohntes Haus kurz vor dem Abbruch besetzen. Doch in einer verkommenen Wohnung des Hauses entdecken sie einen uralten Mann, der von sich behauptet, er sei der alte Noach aus biblischer Zeit. Barbara hört dem alten Mann mit Skepsis, aber auch mit Zuneigung zu: „Gott ist ein Narr ... die Menschen sind auf keine Art und Weise zu bessern ... und die Sintflut war die sinnlose Tat eines Verrückten. Eines Wahnsinnigen, der die Welt nicht kennt. Und er weiß es inzwischen. Darum läßt er mich nicht sterben. Er kann mir nicht in die Augen sehen.“ Noach ist einerseits der Auserwählte, der in Gottes Augen Gefallen gefunden hat, der den Untergang der Schöpfung miterlebte und dann mehrfach erfahren mußte, wie Gott sein Versprechen für eine bessere zukünftige Welt nicht einhielt, sondern immer neue Plagen und Katastrophen (Seuchen, Kriege, Völkermorde) über die Menschen hereinbrechen ließ. Andererseits ist Noach ein zwar etwas ungewöhnlicher, dennoch nur zu menschlicher alter Mann – ungepflegt, lüstern, geil, mit einem durch seinen seltsamen Lebenslauf ungebrochenen Sinn für Humor und die Absurditäten des heutigen Lebens. Barbara ist eine junge Frau, die sich von der merkwürdigen Ferne des alten Mannes angezogen fühlt. Durch ihre Begegnung mit Noach gewinnt sie eine neue nachdenklichere Sicht auf ihre Alltagswelt, vertraut nicht mehr blind dem scheinbar so Eindeutigen. Die anderen Personen (Stein, Immobilienmakler, Stadträtin, Prostituierte), mit denen Noach in Kontakt kommt, sind Menschen der Gegenwart und sehen in Noach nur den alten Mann, den man möglichst schnell in ein Heim abschieben sollte, um die eigenen sehr prosaischen Pläne durchsetzen zu können.

Tracklisting:
CD 1: 1. Bild I/Scene I: andante riservato Noachs Wohnzimmer/Noach's livingroom 2. Bild II/Scene II: quasi presto Straße vor Noachs Haus/Street in front of Noach's house 3. Sinfonie I/Symphony I: lento lontano 4. Bild III/Scene III: andante agitato e nervoso Noachs Wohnzimmer. Ein Jahr später am 17. März./ Noach's livingroom. One year later, on March 17. 5. Sinfonie II/Symphony II: andante riservato 6. Bild IV/Scene IV: largo Auf den Bergen von Ararat/In the mountains of Ararat - CD 2: 1. Bild V/Scene V: adagio tranquillo Noachs Wohnzimmer/Noach's livingroom 2. Sinfonie III/Symphony III: andantino 3. Bild VI/Scene VI: largo Straße vor Noachs Haus/Street in front of Noach's house 4. Sinfonie IV/Symphony IV: andante riservato 5. Bild VII/Scene VII Noachs Wohnung/Noach's apartment 6. Sinfonie V/Symphony V: adagio 7. Bild VIII/Scene VIII: largo Auf den Bergen von Ararat/In the mountains of Ararat 8. Bild IX/Scene IX: allegretto Noachs Wohnung/Noach's apartment

Rezensionen:
„[...] Daß die Musik eine so durchgängige ruhige Strömungsgeschwindigkeit besitzt und alle quasi realistischen Zeit-Dimensionen vermeidet, paßt im Ansatz nicht schlecht zum Libretto: eine surreale Geschichte von Christoph Hein, die der Schriftsteller selbst für das Bremer Projekt bearbeitete. [...]”
Frieder Reininghaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. Nov. 2001 -

„[...] Vermittelt sich das Figurengeschehen des Stücks traditionell über Stimmen und Text, so korrespondiert die philosophische Ebene mit einem instrumentalen Geschehen, das der Oper ihren besonderen Klang und Charakter verleiht. Unüberhörbar ist die Nähe zum Tonalen, die jedoch mehrdeutig bleibt und der die harmonische Festlegung fehlt. [...]” Frank Kämpfer, Neue Musikzeitung (NMZ), Nov. 2001 - „Das Stück kreist um ultimative Fragen und hadert mit der unbegreiflichen Zerstörungswut Gottes, was perfekt in die Zeit passt, [...]. Zu Christoph Heins Text, der alttestamentarisches Pathos und postmoderne Skepsis dezent in Balance hält, hat Sidney Corbett eine sängerfreundliche Partitur mit einem sinnlichen Orchesterklang geschaffen, ein tänzerisch rhythmisiertes Geflecht melodischer Linien, das aus tonaler Mehrdeutigkeit einen schwebenden, irisierenden Charakter gewinnt. [...]”
Kristina Maidt-Zinke, Süddeutsche Zeitung, 8. Nov. 2001

Die Sängerbesetzung des Bremer Theaters meistert die nicht geringen Ansprüche des Werks mit Bravour; besonders gilt dies für die beiden Protagonisten, Katharina von Bülow als die junge Barbara und Clemens C. Löschmann als Noach (…).
Das Orchester, Juni 2005

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